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Die Zauberkunst (auch Zaubern, Magie) ist die Kunst, Illusionen entstehen zu lassen, die hauptsächlich durch Kommunikation mit dem Betrachter zustande kommen. Der Zauberer in der Unterhaltungskunst.

Um eine solche Illusion zu erreichen, gelangen eine Vielzahl unterschiedlicher Techniken zur Anwendung: Psychologie, Ausnutzung von Wahrnehmungslücken, Kunstgriffe, optische Täuschungen, trickreiche Apparaturen, Ausnutzung gemeinhin unbekannter physikalischer Zusammenhänge und mathematischer Gesetze.
Zauberkunst dient zur Unterhaltung eines Publikums, das die benutzten Fertigkeiten nicht kennt. Die Zuschauer wissen, dass die gezeigten Effekte durch Anwendungen von Tricks erreicht werden. Sie setzen sich entweder gerne dem Reiz aus, sich vom Zauberkünstler verzaubern zu lassen oder haben Spaß daran, über seine Methoden zu rätseln. Der Reiz einer Darbietung liegt neben der Faszination über eine Illusion vor allem in der Inszenierung und deren Unterhaltungswert.
Mitgliedschaften in entsprechenden magischen Vereinen sind mit dem Ehrenkodex verbunden, Trickgeheimnisse zu wahren. Als zulässig wird angesehen, Zaubertricks denen gegenüber zu offenbaren, die selbst aktive Zauberkünstler werden möchten. Hierzu gibt es zahlreiche Bücher und magische Zeitschriften, in denen sich ernsthaft Interessierte über die Zauberkunst informieren können.
Von Zauberkunst spricht man erst seit dem 18. Jahrhundert. Die Kunst des Taschenspiels, etwa in Form des Becherspiels, wurde bereits auf hellenistischen Marktplätzen beobachtet. Viele spätere Zaubertricks haben einen kriminellen Ursprung wie Falschspiel, Taschendiebstahl, Vortäuschung spiritistischer Phänomene oder Fakirtricks. Das erste bekannte Buch, in dem konkrete Zauberkunststücke professioneller Gaukler beschrieben werden, war 1584 The Discoverie of Witchcraft von Reginald Scot und diente der Volksaufklärung, da in allem, was man nicht verstand, Teufelswerk erblickt wurde. Ein Anleitungsbuch für Taschenspielertricks mit dem Titel Hocus Pocus Iunior. The Anatomie of Legerdemain erschien 1634 in London. In den letzten Jahrhunderten entwickelte sich die Zauberkunst zu einer spielerischen Unterhaltungsform eigener Art, die sich nur ausnahmsweise in die Nähe magischer Phänomene begibt (Mentalmagie). Die Geschichte der Zauberkunst wurde naturgemäß von den einzelnen Zauberkünstlern geprägt.


Taschenspieler
Straßenzauberei
Bühnenmagie
Großillusionen
Zauberei mit Musikuntermalung
Manipulation
Tischzauberei (Mikromagie, close up-magic)
Kartenkunst
Mentalmagie
Comedy-Zauberei
Kinder-Zauberei
Randgebiete

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